Ein QR-Code für Instagram enthält Ihre Profiladresse, also instagram.com und Ihren Profilnamen. Beim Scannen öffnet sich das Profil in der App, wenn sie installiert ist, und sonst im Browser — dafür muss niemand etwas installieren oder suchen.
Das ist nicht dasselbe wie der Nametag aus der Instagram-App. Der funktioniert nur im Scanner der App selbst, und genau das ist auf einem Aufkleber im Schaufenster die falsche Voraussetzung: der Passant hält die Kamera hin, nicht Instagram.
Profilcode erstellen
Profiladresse zusammensetzen
instagram.com und dahinter Ihr Profilname, ohne das @ und ohne Parameter. Kurz und ohne Anhängsel — das hält das Muster locker.
Nicht den Teilen-Link nehmen
Der Link aus dem Teilen-Menü der App trägt manchmal Herkunfts- und Sitzungsparameter, die irgendwann ungültig werden. Tippen Sie die Adresse lieber selbst.
Gestalten, ohne Instagram nachzuahmen
Ihre Farben und Ihr Logo sind erlaubt und sinnvoll; ein fremdes Markenzeichen im Code ist es nicht. Ein Wort daneben — «Folgen» oder «Bilder ansehen» — wirkt mehr als jede Farbe.
Mit installierter und deinstallierter App testen
Beide Wege sollen funktionieren. In einem Browser ohne Anmeldung sehen Sie, was ein Passant tatsächlich zu sehen bekommt.
Profilcode, Nametag und der Link in der Biografie
Drei Dinge, die leicht verwechselt werden. Der Nametag lebt in der App und ist für Begegnungen zwischen zwei Instagram-Nutzern gedacht. Der Link in Ihrer Biografie führt von Instagram weg. Ein Profilcode führt umgekehrt von der echten Welt zu Instagram und ist deshalb der einzige der drei, der auf Papier gehört.
Auf Gedrucktes
Der Profilcode: jede Kamera-App liest ihn, ohne dass Instagram offen ist.
Im Gespräch
Der Nametag: schneller, wenn beide die App schon offen haben.
Was die Leute nach dem Scan sehen
Ein Profil ohne Kontext ist eine verpasste Gelegenheit. Wenn ein Aufkleber im Schaufenster Menschen ins Profil bringt, sollten die ersten drei Bilder zeigen, was das Geschäft ist, und der Kurztext oben sollte Ort und Öffnungszeiten enthalten.
Ein angehefteter Beitrag ist das billigste Werkzeug dafür: er steht immer oben, kann jederzeit ausgetauscht werden und beantwortet die Frage, die der Passant tatsächlich hat.
Was im Code steht
Eine gewöhnliche Adresse, wie unten. Kein Instagram-Sonderformat, kein Nametag-Muster, keine Weiterleitung über uns — deshalb liest jede Kamera-App den Code und deshalb funktioniert er auch in fünf Jahren.
https://instagram.com/bergmann.designWo der Code Aufmerksamkeit bekommt
Schaufenster in Augenhöhe, Theke neben der Kasse, Rückseite der Speisekarte, Verpackung, Aufsteller auf dem Markt. Im Schaufenster mindestens 8 cm, weil der Passant auf dem Gehweg steht und nicht an der Scheibe. Matte Folie auf der Innenseite, nicht gegenüber der Mittagssonne, und nie über eine Fensterkante.
Mindestens 30 mm (3.0 cm) breit drucken
Womit Instagram-Codes scheitern
Ein Nametag-Bild drucken
Der Nametag wird von gewöhnlichen Kamera-Apps nicht als Profil erkannt. Auf Papier gehört ein normaler QR-Code mit der Profiladresse.
Den Profilnamen ändern
Der alte Code zeigt danach auf eine leere Seite, und auf gedruckten Exemplaren lässt sich das nicht korrigieren. Wenn Umbenennen denkbar ist, nehmen Sie einen änderbaren Code.
Nur den Code hinhängen
Ohne ein Wort daneben scannt kaum jemand. «Folgen» oder «Bilder von heute» sagt, was passiert, und das ist der Unterschied zwischen einem Aufkleber und einer Einladung.
Profilnamen und Plattformen wechseln
Profilnamen ändern sich, und welche Plattform benutzt wird, auch. Mit einem dynamischen Code kann der Aufkleber im Fenster nächstes Jahr woanders hinzeigen.
So funktionieren dynamische QR-CodesWo Profilcodes hängen
- Im Schaufenster eines Ladens, der seine Neuheiten auf Instagram zeigt.
- Auf der Speisekarte eines Cafés, neben den Bildern des Tagesgerichts.
- Auf dem Marktaufsteller, damit Stammkunden erfahren, wann wieder gebacken wird.
