Ein QR-Code mit Logo ist ein gewöhnlicher Code, dessen Mitte von einem Bild verdeckt wird. Dass er trotzdem gelesen wird, liegt an der Fehlerkorrektur: Reed-Solomon-Daten sind über das ganze Muster verteilt, sodass fehlende Module rekonstruiert werden können.
Deshalb hebt MakeQR die Korrekturstufe automatisch auf die höchste an, sobald Sie ein Bild einsetzen, und lässt sie nicht wieder senken. Das Logo wird in Ihrem Browser gelesen und direkt in die Datei eingebettet — hochgeladen wird nichts, und der Code hängt an keinem fremden Bild.
Logo einsetzen, ohne den Code zu zerstören
Inhalt zuerst festlegen
Die Länge des Inhalts bestimmt, wie dicht das Muster wird, und ein dichtes Muster verträgt weniger Verdeckung. Erst der Inhalt, dann das Bild.
Bilddatei wählen
PNG mit transparentem Hintergrund oder SVG. Ein Logo mit eigenem weißen Kasten sieht sauberer aus als eines, das direkt an die Module stößt.
Größe prüfen, nicht schätzen
Bis etwa ein Drittel der Codebreite ist gutmütig. Die Vorschau zeigt, was ein Telefon sieht; oberhalb davon bleiben zu wenige Module zum Rekonstruieren.
Mit zwei Geräten gegenlesen
Ein Code mit Logo ist der Fall, in dem die Kamera eines älteren Android-Telefons anders urteilt als ein neues iPhone. Prüfen Sie beide, bevor die Datei weitergeht.
Warum die Fehlerkorrektur das möglich macht
Ein QR-Code speichert seine Nutzdaten mehrfach abgesichert. Auf der höchsten von vier Stufen dürfen rund 30 Prozent der Module fehlen, und der Inhalt wird trotzdem vollständig wiederhergestellt. Ein Logo in der Mitte nimmt typischerweise deutlich weniger weg.
Die Stufe kostet Platz: dieselbe Information braucht mehr Module, das Muster wird feiner und will einen Millimeter mehr Druckgröße. Das ist der reale Preis eines Logos, und er ist niedriger als der Preis eines Codes, der auf halber Strecke aufgibt.
Was dem Logo mehr schadet als seine Größe
Drei Dinge wirken stärker als die Fläche. Ein Logo, das nicht zentriert sitzt, kann eines der drei großen Orientierungsquadrate in den Ecken anschneiden — die findet die Kamera zuerst, und ohne sie gibt es keinen Code. Ein farbiges Logo auf farbigem Muster senkt den Kontrast zusätzlich. Und ein Logo mit feinen Linien wird beim Verkleinern grau, während die Module um es herum noch scharf sind, was die Kamera irritiert.
Was das Logo am Inhalt ändert
Nichts. Der Inhalt bleibt die Zeichenkette, die Ihr Typ erzeugt; das Bild liegt darüber und ist für den Leser unsichtbar. Genau deshalb kann ein Scanner den Code lesen, ohne Ihr Logo zu kennen.
https://bergmann-design.de/kontaktDruckgröße mit Logo
Rechnen Sie einen bis zwei Millimeter mehr ein als ohne Bild, weil die höhere Korrekturstufe das Muster feiner macht. Auf Visitenkarten sind 22 bis 25 mm eine sichere Größe, auf Thekenschildern 6 cm. Der ruhige Rand außen bleibt Pflicht: das Logo gehört in die Mitte, nie in die Randzone.
Mindestens 22 mm (2.2 cm) breit drucken
Womit Logo-Codes scheitern
Das Bild zu groß ziehen
Über einem Drittel der Breite hilft auch die höchste Korrekturstufe nicht mehr. Der Code scannt dann bei gutem Licht und scheitert bei schlechtem, was der schlimmste Zustand ist: er fällt beim Testen nicht auf.
Ein Logo mit Farbverlauf
Verläufe bringen helle Stellen mitten in dunkle Module. Eine einfarbige Fassung des Logos ist für diesen Zweck fast immer die bessere Datei.
Nach dem Export skalieren
Ein fertiges PNG in Word auf ein Viertel zu ziehen, verwischt Modulkanten und Logo gleichzeitig. Exportieren Sie in Zielgröße, am besten als SVG.
Logo-Codes landen auf Gedrucktem
Codes mit Logo landen fast immer auf Drucksachen. Wenn dieser auch, machen Sie ihn änderbar, bevor er in die Druckerei geht.
So funktionieren dynamische QR-CodesWo ein Logo im Code sinnvoll ist
- Auf einer Visitenkarte, wo der Code sonst wie ein Fremdkörper wirkt.
- Auf einer Verpackung, auf der ein nackter Code nach Versanddienstleister aussieht.
- Auf einem Aufsteller neben fremden Codes, wo das Bild sagt, wessen Code das ist.