Ein QR-Code für WhatsApp öffnet einen Chat mit Ihrer Nummer, ohne dass jemand vorher einen Kontakt anlegt. Möglich macht das die wa.me-Adresse: sie enthält Ihre Nummer im internationalen Format und optional den ersten Satz, der schon im Eingabefeld steht.
Das ist auf einer Ladentheke, an einem Transporter oder auf einem Flyer der kürzeste Weg von «Interesse» zu «Nachricht». Für viele Betriebe ist es der einzige Kanal, auf dem tatsächlich geantwortet wird, weil er keine Anmeldung und kein Formular verlangt.
WhatsApp-Code erstellen
Nummer international schreiben
Ländervorwahl und Nummer, ohne Plus, ohne Leerzeichen, ohne Bindestriche und ohne führende Null: aus 030 123456 in Deutschland wird 4930123456. Alles andere öffnet WhatsApp mit einer Fehlermeldung statt mit einem Chat.
Erste Nachricht vorschreiben
Ein Satz, der sagt, woher die Anfrage kommt: «Ich frage wegen des Angebots im Schaufenster». Das ersetzt jede Herkunftsmessung und kostet nichts.
Kurz halten
Die vorgeschriebene Nachricht steht mit im Code. Ein langer Text macht das Muster dicht, und dicht gedruckt heißt schlecht gelesen.
Mit einem anderen Telefon testen
Auf Ihrem eigenen Gerät öffnet der Chat mit Ihnen selbst, was wenig beweist. Ein fremdes Telefon zeigt, was ein Kunde sieht.
Dieser Code ist nicht der WhatsApp-Web-Code
Zwei völlig verschiedene Dinge tragen denselben Namen. Der Code auf web.whatsapp.com meldet Ihr eigenes Telefon an einem Rechner an, ist an eine Sitzung gebunden und läuft nach Sekunden ab — er gehört niemals auf Papier.
Dieser Code hier enthält nur Ihre Nummer als Adresse. Er läuft nicht ab, er gibt keinen Zugriff auf Ihr Konto, und wer ihn scannt, bekommt ein leeres Chatfenster mit Ihnen — nichts weiter.
Nummer, Business-Konto und Erreichbarkeit
Ein Code an der Theke erzeugt Nachrichten, und die kommen dann, wenn der Kunde davorsteht — abends, sonntags, während Sie arbeiten. Zwei Dinge entlasten das: ein WhatsApp-Business-Konto mit einer automatischen Antwort, die Öffnungszeiten nennt, und eine Betriebsnummer statt der privaten.
Die Nummer im Code ist öffentlich, sobald der Aufkleber hängt. Auf eine Privatnummer sollte er deshalb nicht zeigen, und ein Nummernwechsel macht jedes gedruckte Exemplar wertlos — das ist der Fall, in dem ein änderbarer Code seine 7 € wert ist.
Was im Code steht
Eine wa.me-Adresse mit Ihrer Nummer und, wenn Sie eine vorgeschrieben haben, der ersten Nachricht als Parameter. So sieht sie aus:
https://wa.me/4930123456?text=Ich%20frage%20wegen%20des%20AngebotsWo der Code zu Nachrichten führt
Theke, Schaufenster, Fahrzeugtür, Flyer, Preisaushang, Rechnungsfuß. Drei Zentimeter genügen in Armlänge, am Transporter sind 10 bis 15 cm richtig, weil man ihn aus einigen Metern scannt und das Fahrzeug nicht immer stillsteht. Auf lackiertem Blech spiegelt es stark: matte Folie und nicht auf die Sonnenseite.
Mindestens 30 mm (3.0 cm) breit drucken
Fehler bei WhatsApp-Codes
Die Nummer mit Plus oder Null schreiben
wa.me akzeptiert nur Ziffern in internationaler Form. Mit +49, mit Leerzeichen oder mit führender Null öffnet WhatsApp eine Fehlermeldung, und dem Kunden sieht das nach einem defekten Code aus.
Auf die Privatnummer zeigen
Ein Aufkleber macht die Nummer dauerhaft öffentlich. Betriebsnummer nehmen, und wenn es keine gibt, ist das die günstigste Anschaffung des Jahres.
Eine lange Nachricht vorschreiben
Drei Sätze im Code machen das Muster dicht und lassen den Kunden erst einmal lesen, was er angeblich sagen will. Ein halber Satz wirkt besser.
Nummern ändern sich
Nummern ändern sich, und Betriebe wechseln auf gemeinsame Postfächer. Mit einem dynamischen Code muss die Beschriftung am Transporter dann nicht ersetzt werden.
So funktionieren dynamische QR-CodesWo WhatsApp-Codes hängen
- Auf der Theke einer Werkstatt, mit «Kostenvoranschlag anfragen».
- An der Tür des Transporters, damit Anfragen beim Halt entstehen.
- Im Rechnungsfuß, für Rückfragen ohne Telefonwarteschleife.
- Auf dem Marktstand, für Vorbestellungen bis Freitag.