Ein QR-Code für eine Website enthält die Adresse selbst, und das ist der einfachste und robusteste Fall überhaupt: kein Konto, keine Weiterleitung, kein Ablaufdatum. Adresse einfügen, Farben wählen, als PNG oder SVG herunterladen.
Entscheidend ist weniger der Code als die Seite, auf die er zeigt. Ein Scan kommt fast immer von einem Telefon, im Stehen, mit halber Aufmerksamkeit — und landet oft auf einer Startseite, die für einen Schreibtisch gebaut wurde. Der zweite Teil dieser Seite handelt deshalb vom Ziel.
Von der Adresse zur Druckdatei
Die genaue Zieladresse einfügen
Am besten aus der Adressleiste kopiert, nachdem die Seite geöffnet war. Fehlt das https://, ergänzen wir es; eine nackte Domain im Textfeld würde als reiner Text kodiert.
Tracking-Parameter kürzen
Lange utm-Anhänge verdoppeln die Zeichenzahl und verdichten das Muster. Wenn Sie Herkunft messen wollen, ist ein kurzer eigener Pfad wie /plakat besser als vier Parameter.
Gestalten, Kontrast prüfen
Markenfarben sind erlaubt, solange der Kontrast reicht. Die Warnung erscheint, bevor Sie eine Datei bekommen, die im Laden scheitert.
SVG für den Druck laden
Die SVG bleibt in jeder Größe scharf, von 2 cm auf der Karte bis zwei Meter auf der Messewand. Vor dem Download wird zurückgelesen.
Die Seite hinter dem Code entscheidet
Ein Code ist ein Versprechen auf einen Klick, und er wird auf einem Telefon eingelöst. Drei Dinge lohnen sich vorher zu prüfen: Öffnet die Seite in unter zwei Sekunden über Mobilfunk? Steht das, was der Code verspricht, oberhalb des ersten Scrollens? Und liegt zwischen Scan und Antwort kein Cookie-Banner, das den halben Bildschirm einnimmt?
Am besten zeigt der Code nicht auf die Startseite, sondern auf die Seite, um die es geht. Ein Plakat für einen Kurs gehört auf die Kursseite, nicht auf die Übersicht aller Angebote.
Statischer Code oder Kurzlink
Ein statischer Code enthält Ihre Adresse und ist danach von uns unabhängig — für eine Domain, die Ihnen gehört und die bleibt, ist das die richtige Wahl.
Zwei Dinge sprechen für einen änderbaren Kurzlink: eine sehr lange Adresse, die das Muster dicht macht, und eine Website, die absehbar umgebaut wird. Nach einem Relaunch sind es fast immer die Pfade, die sich ändern, nicht die Domain — und ein gedruckter Code, der auf einen alten Pfad zeigt, wird zu einer 404-Seite, die niemand bemerkt.
Was im Code steht
Die Adresse, Zeichen für Zeichen, wie unten. Kein MakeQR-Link ist beteiligt, es wird nichts gezählt, und es gibt nichts, das abgeschaltet werden könnte. Genau deshalb lässt sich ein solcher Code nicht nachträglich umlenken.
https://bergmann-design.de/werkstattGröße nach Leseabstand
Ein Aufsteller am Tisch braucht 3 bis 5 cm, ein Schaufenster für Passanten auf dem Gehweg 8 bis 12, ein Plakat an der Haltestelle 20 bis 30. Rechnen Sie mit etwa einem Zehntel des Leseabstands und geben Sie einen ruhigen Rand dazu. Im Schaufenster ist die Spiegelung der wahre Gegner: matte Folie auf der Innenseite und nicht in Augenhöhe der Mittagssonne.
Mindestens 30 mm (3.0 cm) breit drucken
Häufige Fehler
Auf die Startseite zeigen
Wer ein Plakat scannt, sucht das Plakatthema. Eine Startseite verlangt einen zweiten Suchschritt, und den macht kaum jemand im Stehen.
Einen Code auf eine Seite legen, die es noch nicht gibt
Die Seite erscheint später unter einem anderen Pfad, der Code bleibt. Erst veröffentlichen, dann kodieren, dann drucken.
Die ganze Trackingadresse kodieren
Vier Parameter machen das Muster dicht und den Code empfindlich gegen kleinen Druck. Kurze eigene Pfade messen dasselbe und sehen auf Papier besser aus.
Websites ziehen um
Websites ziehen um. Wenn das auf Gedrucktes kommt, bedeutet ein dynamischer Code, dass eine neue Adresse später keine neue Auflage bedeutet.
So funktionieren dynamische QR-CodesWo Website-Codes stehen
- Auf dem Schaufensteraufkleber, der auf die Öffnungszeiten zeigt.
- Auf dem Messeaufsteller, der auf ein Anmeldeformular führt.
- Auf der Produktverpackung, die auf die Aufbauanleitung zeigt.
- Auf der letzten Folie einer Präsentation, mit dem Link zum Nachlesen.